23. November 2012 – Streuobstwiese

Heute haben wir die Chance Rosemarie Feldbauer zu inteviewen: Sie erzählt uns über “unsere” Apfelwiese.

1975 sind 112 Apfelbäume mit 11 Apfelsorten von Schwester Martha gepflanzt worden.

Leider wurde der Zaun, der extra gebaut wurde, heruntergedrückt und über Nacht kamen viele Hasen, die die jungen Bäumchen angefressen haben. Das haben viele Bäume nicht überlebt, manche sind ein bisschen verkrüppelt weitergewachsen. So stehen heute weit weniger Bäume auf unserer Wiese als vorgesehen (wir werden sie einmal zählen).

Aber leckere Äpfel haben wir, das haben wir getestet.

Am 8. Dezember können Sie alle unseren Apfelsaft testen, auf dem Sollner Weihnachtsmarkt. Wir freuen uns auf Sie!!

 

 

9. November 2012 – Sonne

Heute wollen wir den Mittelpunkt unseres Beetes gestalten, die Sonne!

Wir holen uns mit der Schubkarre vom anderen Teil des Gartens Pflastersteine. Mit Kies und Wasserwaage ausgestattet, versuchen wir die Steine als Kreis mit einem Durchmesser von ca. 50 cm um den Mittelpunkt des gesamten Beetes zu legen. Jeder Stein kommt in sein Kiesbett, und es entsteht ein Kopfsteinpflasterrundweg.

In die Mitte pflanzen wir Tulpenzwiebeln und hoffen auf ein blühendes Wunder im Frühjahr.

Ein anderes Stück vom Beet decken die Mädels mit Pappe zu. Wir hoffen, dass über den Winter gute Erde entsteht.

26.Oktober 2012 – Beete

Die Getreidesamen sind im Boden –  Dinkel, Roggen und Gerste. Alles Wintergetreide, welches jetzt hoffentlich ein bisschen anwächst und sich dann unter dem weissen Schnee zum Schlafen legt, um erst im Frühjahr wieder aufzuwachen.   Als nächstes wollen wir versuchen, ein Sonnenbeet anzulegen. 2er oder 3er Gruppen von SchülerInnen bekommen ein Stück Beet zwischen den Strahlen der Sonne, ein Sonnen- Pizzastück!

und dann graben wir, uff ist das anstrengend!

19. Oktober 2012 – Graben

Heute ist Graben angesagt. Schwere Arbeit!

Bevor der Winter kommt, wollen wir noch ein Beet anlegen. Bisher gibt es nur eine grüne Wiese in unserem Schulgarten. Nun wollen wir ohne Hilfe von großen Maschinen ein Stück des Feldes in ein blühendes Meer verwandeln. Dazu versuchen wir mit Spaten und Grabegabel die Grassode herauszustechen und umgekehrt wieder auf das Beet zu plazieren. Teile des Beetes wollen wir für den Winter mit Pappe abdecken, damit die Wurzeln des Grases absterben und sich nährstoffreiche Erde bildet, Teile wollen wir mit Gründüngung beflanzen, damit der Nährwert des Bodens steigt und manche Teile versuchen wir mit Komposterde, die sich unter einem riesen Haufen Grasschnitt gebildet hat zu bepflanzen und Zwiebeln zu setzen. Wir sind gespannt, was passiert.

5. Oktober 2012 – Apfelernte

Am 5. Oktober ist es soweit, die Äpfel sind reif und wir dürfen von der herrlichen Streuobstwiese der Schwestern Äpfel sammeln und Saft pressen. In Windeseile sind einige Körbe herrlichster Äpfel geerntet.  Familie Sexl aus Baierbrunn stellt uns großzügig Ihre Apfelpresse zur Verfügung und los geht die harte Arbeit: zunächst werden die Äpfel geschreddert, Jungs vor, hier können sie Muskelkn spielen lassen. Die geschredderten Äpfel werden dann umgefüllt in die Presse, wo die Kinder kräftig kurbeln, um den letzten Saft aus den Äpfeln zu holen. Da fließt der Saft schon: hinein in ein Eimerchen, welches schon nach kurzer Zeit geleert werden muss in einen riesigen Kochtopf. Ein bisschen Saft geht direkt in die Münder, oh ist das lecker und sooo frisch. Der Rest wird auf 80° Grad hochgeheizt und in Flaschen abgefüllt. Und, wo kann man den erstehen? Auf dem Weihnachtsmarkt in Solln am 8.12.12! Mmh Herrlich!!